Grundwasserschutz war Thema bei der SPD

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Gumplinger bemängelt Demokratiedefizit

Pattendorf. Das Zukunftsprogramm des Wahlbündnisses der SPD- Aktiven Bürger, führte   der Stadtratskandidat Bernhard Bannes im voll besetzten Gasthaus Wadenspanner, anhand einer Powerpoint- Präsentation anschaulich vor. Der Bürgermeisterkandidat Franz Gumplinger berichtete rückblickend von seinem Einsatz zum Schutz und zur Sanierung der unersetzlichen Grundwasserreserven. Dreißig Jahre lang habe er Vorträge, Exkursionen und Ausstellung organisiert, schrieb Leserbriefe und Anträge an die Stadtverwaltung oder machte Eingaben an den Wasserzweckverband und an Fachbehörden. Die Versorgung unserer Bürger mit sauberem Trinkwasser und der Schutz des Grundwassers sei eine der wichtigsten kommunalen Pflichtaufgaben. „Bei der Kommunalwahl am 16. März stimmen Sie als Bürger darüber ab, welche Bürgermeister und Stadträte künftig im Wasserzweckverband sitzen und Ihre Interessen wahrnehmen“, betonte der Bürgermeisterkandidat. „Mit dem Bau teuerer Aufbereitungsanlagen die Verantwortlichen vor den Problemen davon und pumpen -  ohne eine Vorsorge für kommende Generation - immer größere Wassermengen aus immer tieferen Grundwasserschichten herauf. Darin sieht Gumplinger einen Verstoß gegen gesetzliche Vorschriften, wie sie in der  EU - Wasserrahmenrichtlinie und im Artikel 141 der Bayerischen Verfassung stehen.  Bezeichnend für ein mangelndes Demokratieverständnis im Rathaus sei, die mehrfache Ablehnung seiner Anträge, doch alle Beteiligten in die Problembewältigung mit einzubeziehen und das Thema zumindest einmal in einer öffentlichen Sitzung zu beraten. Gumplinger will sich für ein „Förderprogramm zum Wassersparen, zur Regenwasser Rückhaltung und -Nutzung sowie zur Vermeidung unnötiger Bodenversiegelung“ stark machen.     

Bei den Wahlen zum Kreistag unbedingt an den Erhalt der Schlossklinik, der ärztlichen Versorgung sowie der Infrastruktur zu denken, “ und ruhig ein wenig über den Tellerrand der eigenen Partei hinausschauen um so vor allem die Interessen des nördlichen Landkreis zu stärken“, dafür warben die anwesenden Kreistagskandidatinnen Mathilde Haindl und  Angelika Thiel ebenso wie Franz Gumplinger und Bernd Zauner.