Schreiben eines engagierten Mitbürgers an den SPD-OV Rottenburg

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Liebe Freundinnen und Freunde,

Ihr erinnert Euch sicher an meinen Brief vom November 2024. Dort schrieb ich, dass wir,

die traditionsreiche SPD, zumindest wieder im Stadtrat von Rottenburg vertreten sein

sollten. In einem engagierten Wahlkampf, gegen fünf Parteien/Gruppierungen, haben wir

es geschafft: unsere beliebte Rosa Maria Schmid ist für die SPD eingezogen. Wir hatten

Erfolg, für den wir uns nicht nur bei den Mitgliedern, sondern auch bei allen Wählerinnen und

Wählern herzlich bedanken. Was mir zur Wahl auch aufgefallen? Die gewählten

Stadträtinnen und Stadträte haben offenkundig Charakter und Charisma. Gut finde ich

Auch, dass Extremisten jeglicher Couleur bei und keine Gestaltungsmacht haben. Für

Rottenburg wünsche ich mir in den kommenden Jahren einen engagierten Stadtrat, der

Die Belange der gesamten Bevölkerung vertritt. Die SPD, auch im Rathaus, möge stets ein

Offenes Ohr für alle kommunalen Belange, ein großes Engagement für gute Arbeit, für

Gerechtigkeit und sozialen Ausgleich sowie für den Erhalt unserer natürlichen

Lebensgrundlagen, haben.

In Zeiten leider zunehmender regionalen Kriege, durch zwei Autokraten wie Putin und

Trump, wünsche ich mir weiter die Kraft für Frieden und Rechtsstaat einzutreten. Mögen

Alle Menschen erkennen, das die beiden genannten Schattengestalten keine Vorbilder

Sind, sie stehen auch für die Zuspitzung der Klimakrise (Abwürgen umweltfreundlicher

Energieproduktion und massive Energieverschwendung) sowie für existenzbedrohende

Naturzerstörung. Hier so meine ich, muss sich die SPD gerade an die Jugend wenden, denn

Diese wird das ausbaden müssen, was heute an gesellschaftlicher Spaltung, Zerstörung der

Demokratischen Auseinandersetzung (stattdessen Polemik, Hass und Hetze) und an

Umweltfrevel, wie auch an weltweiter Aufrüstung, zu ihren Lasten geschieht. Aber eines

Stimmt hoffnungsfroh, dass wir als Demokratiefreunde den klaren Auftrag zur Gestaltung

In Rottenburg von der weit überwiegenden Mehrheit der Wählerinnen und Wähler

erhalten haben. Die SPD muss sich nun Gedanken machen und eine Strategie entwickeln,

wie sie nicht nur Mitglieder gewinnt, sondern wie sie zur nächsten Kommunalwahl gerade

jüngere Mitbürgerinnen und Mitbürger für eine Stadtratskandidatur bewegen kann.

Mit vereinten Kräften geht´s bergauf, packen wir es an.

Ihr Karl Sonnleitner