„Im Alter selbstbestimmt leben“

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Demografischer Wandel war Thema bei der SPD   

Rottenburg.  Wie er sich als Stadtrat für die Senioren einsetzen will, erklärte Bruno Helgert als Kandidat des Wahlbündnisses „SPD Aktive Bürger“ nach der Begrüßung, beim Bewirten des „Offenen Seniorenkreises Sankt Georg“ im Pfarr- und Jugendheim. Dem demografischen Wandel möchte Helgert mit der Gestaltung würdiger Lebensräume, mit mehr Fachärzte, mit einem barrierefreien Ärztehaus, mit einer besseren Notarztversorgung, durch Möglichkeiten des betreuten Wohnens und die Förderung von Mehrgenerationen-Wohngemeinschaften in Zentrumsnähe, Rechnung tragen. Auch ältere Mitbürger seien dazu aufgerufen, ihre Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Planung des Ziegeleigeländes zu nutzen.

„Ältere Menschen als wertvollen Schatz verstehen!“ An positiven Beispielen seiner eigenen Kindheit, machte der Kreistags- und Bürgermeisterkandidat Franz Gumplinger deutlich, wie junge und ältere Menschen über Generationengrenzen hinweg von einander profitieren können, wenn sie sich aufeinander einstellen, sich Zeit nehmen und Kontakt halten. „Jung hilft Alt – Alt hilft Jung“! Alle profitierten vom menschlichen Miteinander, von gegenseitiger Wertschätzung und Rücksichtnahme. Dieses Ziel im Auge, will Gumplinger  Betreuungsnetzwerke, ehrenamtlich Aktive, Vereine,  kirchliche und soziale Institutionen fördern. „So erhalten und verstärken wir eine wichtige Basis für das Zusammenleben in der Gemeinde“. Im Vordergrund stehe der Ausbau „selbst bestimmter Lebensformen“ für ältere und behinderte Mitbürger. Spannend wäre es nach Gumplingers Auffassung, wenn sich schon in diesem Jahr Gleichgesinnte jeden Alters kennen lernen könnten, um Möglichkeiten zur Verwirklichung für ein modernes „Mehrgenerationen-Wohnkonzept Rottenburg“ im Rahmen des Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes auszuloten. „Als Kinder konnten wir das Wasser noch unverfälscht aus unseren Hausbrunnen mit geringer Tiefe trinken“. Damit auch für unsere Urenkel wieder gelten kann: „Grundwasser gleich Trinkwasser“, will der   Biobauer und Stadtratskandidat Volker Kahler mit konventionellen Bauern ein Konzept erarbeiten, um den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln durch eine gezielte, mechanische Feldbearbeitung zu minimieren.