Wahlveranstaltung am 6.Februar 2026

Veröffentlicht in Ortsverein

Von links: Ruth Müller, Kerstin Seinige, Gisela Hierl,Bernhard Bannes, Anita Gegenfurtner,Georg Steibl,

Wahlauftakt der SPD-Rottenburg mit Ruth Müller

Zum Wahlauftakt der Rottenburger SPD begrüßte Rosa Maria Schmid, die SPD-Ortsvorsitzende, die Gäste im vollbesetzten Gasthof Wolfsteiner. Besonders freute sie sich, dass die Landratskandidatin Ruth Müller Zeit gefunden hatte, zu kommen.

In der Vorstellungsrunde der Kandidatinnen und Kandidaten wies Rosa Maria Schmid auf den Standortfaktor Mobilität hin. „Wer hier lebt, muss zuverlässige Verbindungen im ÖPNV haben, vor allem für die Strecke von Rottenburg nach Neufahrn.“ Bei Aufträgen für Handwerksbetriebe sollten die ortsansässigen Unternehmen mehr berücksichtigt werden. Sie bedauerte den Verlust der Stadtratsmandate durch die Austritte zweier Mitglieder. „Die holen wir uns wieder zurück“, forderte Schmid kämpferisch. Für Bernhard Bannes ist Gastfreundschaft ein innovatives Thema. „Rottenburg liegt geographisch sehr günstig und könnte im Rahmen von Tourismusförderung z.B. einen Wohnmobilstellplatz anbieten.“ Als Lehrer liegen ihm die jungen Menschen sehr am Herzen. „Erziehung nach ethischen Grundsätzen ist vorrangig“, so Bannes. „Ehrenamt ist die Stütze jeder Gemeinde“, führte Kerstin Seinige, die VdK-Vorsitzende, aus, „es müssen Anreize für Nachwuchskräfte geschaffen werden und die Vereine mit Vergünstigungen unterstützt werden“. Bruno Helgert wies auf das Fehlen von Behindertenparkplätzen in der Max-von-Müller-Straße hin; ebenso ist Barrierefreiheit für ältere Menschen unverzichtbar. Der Erhalt der Demokratie ist für Anita Gegenfurtner eine Herzensangelegenheit, deshalb setzt sie sich schon immer gegen Populismus und Faschismus ein. Georg Steibl, parteiloser Kandidat, unterstützt die SPD: „Politik soll verständlich, erreichbar und fair sein, dafür steht diese Partei.“ Er möchte, dass sie wieder eine starke Stimme im Stadtrat ist. Gisela Hierl lebt seit vielen Jahren in Rottenburg und ihr ist bezahlbarer Wohnraum wichtig.

Ruth Müller, bekannt für ihr kommunalpolitisches Engagement und ihre ehrenamtliche Arbeit in der evangelischen Kirche, gab einen Einblick in ihr umfangreiches Wissen über die Landkreispolitik und ihre Schwerpunktthemen: „Ich will Wirtschaftspolitik wieder zur Chefsache machen“, betonte sie. Viele Unternehmen sollten in Kooperation mit der Landshuter Hochschule Zukunftsaussichten erarbeiten. Bei der Gesundheitspolitik ging sie auf das Krankenhaus in Niederhatzkofen ein, das kurz vor der Schließung stand. Durch Weitblick und Mut, Neues zu wagen, sei die erste Geriatrie Bayerns entstanden. „Wir brauchen eine gute Versorgung und sichere Arbeitsplätze in der Pflege und Medizin“, führte sie weiter aus.