Verwaltung und Infrastruktur waren SPD Themen
Unterlauterbach. Zu einer Wahlversammlung des Wahlbündnisses „SPD- Aktive Bürger“ konnte die parteilose Stadtraskandidatin Angelika Wimmer die Bürger der ehemaligen Gemeinde Unterlauterbach im gut besuchten Gasthaus Knott begrüßen. Die konstruktive Mitarbeit und aktive Rolle der SPD- Fraktion im Stadtrat, machte der Kreistags- und Bürgermeisterkandidat Franz Gumplinger an zahlreichen Beispielen der zurückliegenden Wahlperiode deutlich. „Die Großgemeinde Rottenburg steht gut da, was wir nicht zuletzt einer effektiv arbeitenden Verwaltung zu verdanken haben“, betonte Gumplinger eingangs. In offener Zusammenarbeit, stellt sich der Bürgermeisterkandidat „eine attraktive Stadtratsarbeit als lebendige Teamarbeit“ vor. Alle Abläufe - von der Meinungsbildung über die Entscheidungsfindung bis zur Beschlussfassung im Rathaus – wolle er in öffentlichen Sitzungen transparenter und für die Bürger besser nachvollziehbar gestalten. Nur so könnten die Wähler gut verfolgen, wie sich der gewählte Vertreter sechs Jahre lang für sie einsetzt. Mehr öffentliche Sitzungen, künftig auch im Kommunalunternehmen, seien als Zeichen für mehr Transparenz zu verstehen. Angesicht von mehr als hundert Mitarbeitern bei der Stadt, würde sich Gumplinger der Bildung eines Personalrates nicht entgegenstellen. Gute Ideen aus der Stadtverwaltung würden, ebenso wie aus dem Bereich der Schulen oder des Bauhofes, entsprechend ihrem Nutzen honoriert. Seine kommunalpolitischen Ziele im Sinne einer wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltigen Gemeindeentwicklung machte der Kandidat nicht zuletzt am Ausbau einer leistungsfähigen Infrastruktur deutlich. Dazu gehörten die Flächensparende Schaffung von Baurecht, der Erhalt guter Gemeindestraßen und Feldwege ebenso wie das zur Verfügung stellen schneller Internetverbindungen. Um möglichst viel Wertschöpfung und Geld in der Gemeinde zu behalten, will Gumplinger ein Klimaschutzkonzept zur Umsetzung der Energiewende, Infrastrukturmaßnahmen zur Elektromobilität und zum Autoteilen (Carsharing) sowie den Bau eines Radweges nach Inkofen vorantreiben.

