Veröffentlicht in Kommunalpolitik
am 22.11.2020

Rottenburg. Noch vor dem in Krafttreten der Corona Vorgaben, konnten Mitglieder des SPD-Ortsvereins und „Aktive Bürger“ ihre Jahresmitgliederversammlung abhalten. Ortsvorsitzende Angelika Wimmer brachte ihre Freude zum Ausdruck, dass die SPD-Fraktion ihre Sitze im Stadtrat halten konnte. Sie sehe es nun als tägliche Herausforderung und Verpflichtung, für die Anliegen der Bürger da zu sein. Bei seinem Ausblick als Kreisrat und Stellvertretender Landrat, berichtete Sebastian Hutzenthaler über die aktuelle Situation im Kreistag. Die SPD-Fraktion werde sich auch künftig besonders für die sozialen Belange im Kreistag stark machen. Zu Delegierten für die Bundeswahlkreiskonferenz, wurde erstens Rosamaria Schmid und als Ersatz Peter Bauer gewählt. Anlässlich ihrer jeweiligen Jubiläen bedankte sich Angelika Wimmer bei Gabi Mirlach für 50 Jahre, bei Bruno Helgert für 40 Jahre und bei Rosamaria Schmid für 25 Jahre Mitgliedschaft in der SPD mit einem kleinen Geschenk.  

          Weil Kinder und Jugendliche besonders unter den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie leiden, müsste geprüft werden, welche technische Vorkehrungen zur Lufthygiene möglich seien, um erneute Schulschließungen  zu vermeiden, damit sich soziale Ungleichheiten nicht noch weiter vertiefen, griff Angelika Wimmer die Anregungen besorgter Eltern auf. Gerade im Winter sei sicherzustellen, dass Kinder an Fensterplätzen nicht zu sehr der Kälte beim Lüften ausgesetzt werden. Ein entsprechender Antrag ging an den Stadtrat.

Die Krise als Chance nutzen.

Umweltreferent Franz Gumplinger nannte die fortschreitende Klimaerhitzung als eines der größten Probleme unserer Zeit. So hoffe er auf die Unterstützung des Stadtratskollegiums bei der Umsetzung des bereits im Dezember 2016 von der SPD-Fraktion eingebrachten, aber nicht behandelten Klimaschutzkonzeptes. „Das öffentliche Wirtschaften muss sich vorrangig an sozialen und ökologischen Werten orientieren, damit der ungebremste Raubbau an natürlichen Ressourcen aufhört“. Wie etwa das Oberbayerische Kirchanschöring, könne auch Rottenburg eine „Enkelfreundlicher Gemeinde“ werden. Mit dem freiwilligen Entwickeln und Umsetzten einer umfassenden „Gemeinwohlbilanz“ sei nach und nach zu erreichen, dass das Gemeinwohl über den Interessen Einzelner steht.

          In dem von der Bezirksregierung geforderten „Städtebaulichen Wettbewerb“ zur Gestaltung der Bereiche an der Max von Müller Straße unterhalb des Rathauses, sowie um das ehemalige Eiglmeier Anwesen herum, bis hin zum „Gotz-Haus“, muß  nach Gumplingers Auffassung mehr als nur ein Stadtplaner beteiligt werden. Dem „Grundsatz der Öffentlichkeit bei Stadtratssitzungen“ sowie denn „Verfahrensbestimmungen des Gemeinderechts“ entsprechend, seien die Bürger natürlich schon von Anfang an in diese wichtigsten Planungsschritte mit einzubeziehen. „Mein diesbezüglicher Antrag zur Stadtratssitzung am 5. August 2014 ist leider ins Leere gegangen. Auf keinen Fall darf uns ein derart gravierender Formfehler künftig passieren“. Etwa in der Form, dass verschieden qualifizierte Städteplaner mit ihrem hohen personellen und technischem Aufwand alle entscheidenden Einzelheiten möglicher  Gestaltungsvarianten in dreidimensionalen Modellen „unter Ausschluss der Öffentlichkeit“ sehr anschaulich und wirklichkeitsnah auf die Leinwand des Rathaus-Sitzungssaales projizieren, betonte Gumplinger. Mindestens so individuell unterschiedlich wie die städtebaulich gestalterische Handschrift, lasse ein Städteplaner bei seinem Vortag auch seine grundsätzlichen Vorstellungen vom Stellenwert der Bürgerbeteiligung erkennen. Schließlich könnten schwerwiegende Verfahrensverletzungen zur Rechtswidrigkeit eines Stadtratsbeschlusses führen, wie es das BGH, Urteil vom 23.04.2015 – III ZR 195/14 verdeutliche.

       Im Rahmen eines Ortstermins im Laabertal erinnerte die Landtagsabgeordnete Ruth Müller an das, inzwischen zum Gesetz gewordene, Volksbegehren „Artenvielfalt in Bayern“. Dies sei ein großer Schritt für den Artenschutz in Bayern gewesen. „Naturschutz beginnt vor Ort“, betonte Angelika Wimmer. Wir unterstützen das Biodiversitätsprojekt „Stadt-Land-Fluss“ und speziell auch die Regionalmarke         „Laabertaler Weiderind“ weil gerade die kleinen Bäuerlichen Selbstvermarkter davon profitieren,. Als SPD-Fraktion setzen wir uns grundsätzlich dafür ein, dass mehr gesunde und umweltverträglich erzeugte Lebensmittel aus der Region privat, aber auch überall in Gemeinschaftsverpflegungen eingesetzt werden.

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am 06.11.2020 von SPD Landkreis Landshut

Digitale Fraktionssitzung der SPD-Kreistagsfraktion

 

Die SPD-Kreisräte nehmen die Aufforderung, Kontakte einzuschränken ernst und haben deshalb ihre geplante Fraktionssitzung kurzerhand online als Videokonferenz durchgeführt. Mit einem Antrag an den Kreistag wollen die SPD-Kreisräte die Gesundheitsversorgung in der Region stärken: In der Regierungserklärung des Bayerischen Ministerpräsidenten im Oktober 2019 wurden die Weichen für ein Medizinstudium in Niederbayern gestellt. Dieses soll – eventuell auch in Kooperation mit Deggendorf und Straubing – in Passau künftig möglich sein. Hierbei ist von einem „Medizincampus Niederbayern“ die Rede, in den sich auch die Hochschule Landshut einbringen könne, erläuterte Ruth Müller die aktuellen Entwicklungen. „An der Hochschule Landshut gibt es bereits den Studiengang Hebammenwesen und durch die „soziale Arbeit“ eine große Expertise“, so Müller. Hier könne man mit einem neuen Studiengang „Physician Assistants“ eine Lücke bei den Fachkräften im medizinischen Alltag schließen. Die Bundesärztekammer und die kassenärztliche Bundesvereinigung haben das Berufsbild des „Arztassistenten“ bereits anerkannt. Bisher wird der Studiengang nur in Neu-Ulm und in Amberg-Weiden an den Hochschulen angeboten und so könnte ein Bildungsangebot für den südbayerischen Raum in Landshut installiert werden. „Angesichts der vielfältig aufgestellten Krankenhaus-Struktur in unserer Region (LAKUMED, Klinikum Landshut, Kinderkrankenhaus St. Marien, BKH) sowie darüber hinaus (Donau-Isar-Klinikum, PhysioKlinik Aitrachtal, Ilmtalklinik Pfaffenhofen-Mainburg) wäre dieser Studiengang ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Gesundheitsversorgung“, waren sich die SPD-Kreisräte sicher. Mit ihrem Antrag wollen die Sozialdemokraten erreichen, dass die Bayerische Staatsregierung im Rahmen der Planungen eines „Medizincampus Niederbayern“ auch diese Sparte für Landshut berücksichtigt.

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am 16.10.2020 von SPD Landkreis Landshut

SPD-Kreistagsfraktion besucht Leiter des Gesundheitsamts Dr. Heribert Stich

Wie wichtig gut ausgestattete und finanzierte Gesundheitsämter sind, hat sich in diesem Jahr gezeigt. Grund genug für die Kreistagsfraktion der SPD im Landkreis Landshut, den Leiter des Gesundheitsamts Priv.-Doz. Dr. Dr. Dr. Heribert Stich zu besuchen und sich ein Bild von der aktuellen Situation zu machen. „Im Frühjahr wurden wir von der Pandemie, den beschlossenen Maßnahmen und den steigenden Krankheitszahlen nahezu überrollt“, so Dr. Stich. Sowohl bei den internen Abläufen im Gesundheitsamt, bei der Kommunikation mit den Ministerien, bei der Datenerfassung und bei der Personalausstattung wurde auf Sicht gefahren, ausprobiert, verbessert und dazu gelernt. „Mittlerweile haben wir aber mehr Personal bekommen und auch Arbeitsprozesse und Routinen entwickelt“, berichtete er den SPD-Kreisräten. Die beiden Bürgermeister Peter Forstner (Neufahrn) und Sibylle Entwistle (Vilsbiburg) interessierten sich für die künftige Vorgehensweise bei Erreichen bestimmter Inzidenz-Zahlen. „Hier müssen wir dazu kommen, passgenaue Quarantäne-Regelungen und gegebenenfalls auch Lockdowns zu entwickeln“, forderte Fraktionsvorsitzender Peter Forstner. Im Moment werden täglich 150 Abstriche durch das Gesundheitsamt direkt vorgenommen und in der neu eingerichteten Nachverfolgungsstelle arbeiten rund 20 Personen im sogenannten „Contact-Tracing-Team“.

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am 14.10.2020 von SPD Landkreis Landshut

„Kultur in Zeiten von Corona“ – so sollte das Motto der diesjährigen Kirchweih-Veranstaltung der SPD im Landkreis Landshut lauten. Seit 2007 führen die Sozialdemokraten jedes Jahr einen politisch unterhaltsamen Talk mit interessanten Gästen und musikalischer Begleitung zu aktuellen Themen durch. In diesem Jahr hatte die Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Ruth Müller bereits eine Zusage der Opernsängerin Franziska Rabl, die unter dem Motto „Musik der goldenen 20er“ ein Programm geplant hatte. Wie es der Kulturszene in Zeiten von Corona geht, sollte im politischen Talk mit dem Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags, Markus Rinderspacher, dem Intendanten des Landestheaters Niederbayern und dem Leiter der Neuen Galerie, Franz Schneider thematisiert werden. Doch die Entwicklung der Corona-Pandemie in den letzten beiden Wochen hat die Vorsitzende mit ihren Stellvertretern Peter Forstner, Sebastian Hutzenthaler und Gerhard Babl dazu bewogen, die für dieses Wochenende geplante Veranstaltung abzusagen. „Als Partei haben wir auch eine Vorbildfunktion“, stellte Peter Forstner fest. Und im Moment sei eben nicht der richtige Zeitpunkt für eine solche Veranstaltung, zu der im Normalfall über 100 Gäste kommen würden. „Unser politischer Kirchweih lebt auch von der Begegnung und dem Ambiente – und beides können wir in diesem Jahr nicht garantieren“, ergänzte Sebastian Hutzenthaler. Inhaltlich will man das Thema „Kultur in Zeiten von Corona“ aber im nächsten Frühjahr noch einmal aufgreifen und bei – hoffentlich entspannterer Lage – über die Situation der Kulturschaffenden und Soloselbständigen sprechen. „Bis dahin setzen wir uns im Bayerischen Landtag für eine notwendige Verlängerung der Kulturhilfen ein“, so Ruth Müller, MdL. Im letzten Jahr hatten die Sozialdemokraten den Kabarettisten Christian Springer zu Gast. Beeindruckt von seinem Engagement bei den Orienthelfern bat die Kreisvorstandschaft um Unterstützung für den Wiederaufbau der durch die Explosion zerstörten Region in Beirut, wofür die Mitglieder der Kreisvorstandschaft spendeten.

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am 12.10.2020 von SPD Landkreis Landshut

Bei einem Vor-Ort-Besuch der SPD-Kreistagsfraktion in Neufahrn wollten die SPD-Kreisräte von Bürgermeister Peter Forstner erfahren, wie der aktuelle Stand zur möglichen RVV Erweiterung nun sei.

Vor zwei Jahren gab es im Rathaus Neufahrn ein Treffen mit Landespolitiker, Vertreter des Landkreises Landshut einigen Bürgermeister der Nachbargemeinden, Zu diesem Sondierungsgespräch hinsichtlich eines Anschlusses von Neufahrn, Ergoldsbach für den Nördlichen Landkreises an den Regensburger Verkehrsverbund, haben Bürgermeister Peter Forstner sowie Landtagsabgeordneten Ruth Müller die Initiative gestartet.