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am 14.10.2020 von SPD Landkreis Landshut

„Kultur in Zeiten von Corona“ – so sollte das Motto der diesjährigen Kirchweih-Veranstaltung der SPD im Landkreis Landshut lauten. Seit 2007 führen die Sozialdemokraten jedes Jahr einen politisch unterhaltsamen Talk mit interessanten Gästen und musikalischer Begleitung zu aktuellen Themen durch. In diesem Jahr hatte die Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Ruth Müller bereits eine Zusage der Opernsängerin Franziska Rabl, die unter dem Motto „Musik der goldenen 20er“ ein Programm geplant hatte. Wie es der Kulturszene in Zeiten von Corona geht, sollte im politischen Talk mit dem Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags, Markus Rinderspacher, dem Intendanten des Landestheaters Niederbayern und dem Leiter der Neuen Galerie, Franz Schneider thematisiert werden. Doch die Entwicklung der Corona-Pandemie in den letzten beiden Wochen hat die Vorsitzende mit ihren Stellvertretern Peter Forstner, Sebastian Hutzenthaler und Gerhard Babl dazu bewogen, die für dieses Wochenende geplante Veranstaltung abzusagen. „Als Partei haben wir auch eine Vorbildfunktion“, stellte Peter Forstner fest. Und im Moment sei eben nicht der richtige Zeitpunkt für eine solche Veranstaltung, zu der im Normalfall über 100 Gäste kommen würden. „Unser politischer Kirchweih lebt auch von der Begegnung und dem Ambiente – und beides können wir in diesem Jahr nicht garantieren“, ergänzte Sebastian Hutzenthaler. Inhaltlich will man das Thema „Kultur in Zeiten von Corona“ aber im nächsten Frühjahr noch einmal aufgreifen und bei – hoffentlich entspannterer Lage – über die Situation der Kulturschaffenden und Soloselbständigen sprechen. „Bis dahin setzen wir uns im Bayerischen Landtag für eine notwendige Verlängerung der Kulturhilfen ein“, so Ruth Müller, MdL. Im letzten Jahr hatten die Sozialdemokraten den Kabarettisten Christian Springer zu Gast. Beeindruckt von seinem Engagement bei den Orienthelfern bat die Kreisvorstandschaft um Unterstützung für den Wiederaufbau der durch die Explosion zerstörten Region in Beirut, wofür die Mitglieder der Kreisvorstandschaft spendeten.

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am 12.10.2020 von SPD Landkreis Landshut

Bei einem Vor-Ort-Besuch der SPD-Kreistagsfraktion in Neufahrn wollten die SPD-Kreisräte von Bürgermeister Peter Forstner erfahren, wie der aktuelle Stand zur möglichen RVV Erweiterung nun sei.

Vor zwei Jahren gab es im Rathaus Neufahrn ein Treffen mit Landespolitiker, Vertreter des Landkreises Landshut einigen Bürgermeister der Nachbargemeinden, Zu diesem Sondierungsgespräch hinsichtlich eines Anschlusses von Neufahrn, Ergoldsbach für den Nördlichen Landkreises an den Regensburger Verkehrsverbund, haben Bürgermeister Peter Forstner sowie Landtagsabgeordneten Ruth Müller die Initiative gestartet.

 

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am 04.09.2020

Max und Moritz

Die Natur soll allen Menschen offenstehen

SPD Kinderferienprogramm beim Naturerlebnispfad

        Rottenburg. Seit einigen Jahren will der Rottenburger Kultur- und Naturerlebnispfad  für Kinder und Erwachsene gleichermaßen eine Vielzahl von Möglichkeiten anbieten, mehr über die heimische Natur sowie über die Tierwelt oder die Geschichte der Stadt zu erfahren. Auch wird an vielen Stationen zum Raten und mitmachen aufgefordert.      „Die Natur soll allen Menschen offenstehen“ , weshalb der Veranstaltungsort beim diesjährigen SPD-Ferienprogramm, die Station 7 im Bereich der Landshuter Werkstätten auch so gewählt wurde, dass die menschlichen Sinne wie das Sehen, Riechen, Hören, Fühlen, Schmecken auch von Kindern und Erwachsenen mit Behinderung angesprochen werden, erklärte Angelika Wimmer eingangs der Exkursion.

      „Wir möchten allen Menschen die das Naturerlebnis suchen, ein solches ermöglichen – ganz unabhängig davon, ob sie selbst mobil sind oder auf Unterstützung angewiesen sind“, betonte die Imkerin Jutta Meyer beim Erklären ihres mitgebrachten Bienenkastens und beim Austeilen der Butterbrote mit frisch geschleudertem Blütenhonig drauf. „Bienchen und Blümchen haben eine innige Verbindung, das ist wohl eine Binsenweisheit“ , so Mayer. Und doch hätten Kinder wohl selten Gelegenheit, diesen engen Zusammenhang zu erleben. Kinder, die das Ferienangebot besuchten, konnten beides, Blüten und Bienen beobachten.

                Eine ganze Reihe blühender heimischer Kräuter konnten die Kinder in den artenreichen Kästen der Lebenshilfe auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne entdecken: Wegwarte, Flockenblume, wilde Möhre, Schafgabe, Lein, Oregano, Margeriten und vieles mehr. So mancher pflückte sich ein feines Sträußchen und fragte, wie die Blumen darin heißen. Und wenn die Erwachsenen mit ihrem Kräuterlatein am Ende waren, gab‘s noch den Hinweis auf die Pflanzenbestimmungs-App „Flora incognita“. Wo tummelten sich die meisten Honigbienen? Klarer Fall: auf den winzig kleinen Oreganoblüten. Andere Insekten wie z.B. Hummeln bevorzugten andere Blüten. Doch jede Biene sei ihrer Blütensorte treu, hieß es. Das konnten die Kinder verfolgen.  Und für jeden war der Tisch reich gedeckt. „Doch was essen denn Bienen und Hummeln eigentlich“?

             Das konnten die Teilnehmer bald sehen, als die Imkerin den Bienenkasten mit den mitgebrachten Waben öffnete. Da tropfte der Honig nur so heraus. Jedes Kind bekam ein Löffelchen und konnte einmal den Honig direkt aus der Wabe naschen. Aber auch die Waben selbst, ihren wunderbaren Bau aus Wachs, welches die Bienen in ihren kleinen Körpern selbst herstellen, verdienten Bewunderung. „Wie leicht ist eine Wabe ohne Honig und wie schwer wiegt sie, wenn sie voll Honig ist“! Das konnte man staunend feststellen beim Heben der vollen und der leeren Wabe.5Auch den Unterschied zwischen Drohnenbau mit den größeren Zellen für die Jungs, (man denke nur an den faulen Willi, den Freund der Biene Maja) und den Bau für die Honigbiene mit den kleineren Zellen konnte man feststellen. Und dann die Tropfenform einer erst im Entstehen begriffenen Wabe.

         Von den gutmütigen Zugpferden „Max und Moriz“ mit nur zwei PS  im Schritt oder leichten Trab bewusst langsam kutschiert, konnten die Kinder abschließend den „Reiz der Langsamkeit früherer Jahrhunderte“ nachempfinden.

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am 13.07.2020 von SPD Landkreis Landshut

Am 7. Juli feierte der Neufahrner Bürgermeister Peter Forstner seinen 50. Geburtstag und wenige Tage später hatte er seine Fraktionskollegen der SPD-Kreistagsfraktion zu einem kleinen Umtrunk eingeladen. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ruth Müller, MdL und stellvertretender Landrat Sebastian Hutzenthaler gratulierten ihrem Fraktionschef. Forstner ist seit sechs Jahren Bürgermeister der Gemeinde Neufahrn und wurde in diesem Jahr zum ersten Mal in den Kreistag des Landkreises Landshut gewählt. „Außerdem bist Du als unser stellvertretender Vorsitzender der SPD im Landkreis Landshut eine wertvolle Stütze in der Arbeit der Partei“, bedankte sich die Kreisvorsitzende Ruth Müller bei ihm. Weil die Fraktionskollegen wissen, wie sehr ihm Neufahrn am Herzen liegt, gab es als Geschenk einen Gastronomie-Gutschein aus Neufahrn. Denn: „Wozu in die Ferne schweifen, wenn das Gute vor der Haustür liegt“, freute sich Peter Forstner zusammen mit seiner Ehefrau Monika über dieses Präsent mit Lokalcolorit.

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am 25.02.2020 von SPD Landkreis Landshut

Die SPD-Kreistagsfraktion fordert,  dass Planungen für ein neues Schulzentrum in den Investitionsplan aufgenommen werden. „Der Investitionsplan geht bis 2024 und im Prinzip besteht Übereinstimmung mit anderen Fraktionen, dass wir angesichts stark steigender Schülerzahlen im Bereich Gymnasien und Realschulen ab 2025 weitere Kapazitäten brauchen. Dann muss man das aber auch einplanen,“ so Fraktionsvorsitzender Hutzenthaler. Man werde dazu einen Antrag zum Investitionsplan stellen. Die SPD Kreisräte waren durchaus überrascht, dass sich gerade im Wahljahr die Fraktionen der Freien Wähler und der CSU so problemlos auf eine Senkung der Kreisumlage um einen Punkt geeinigt hätten: „ Da wundert man sich schon, wenn ein 365€ Ticket angeblich nicht finanzierbar ist und der Landrat noch im Dezember darauf hinweist, dass die vielen anstehenden Aufgaben des Landkreises eine Senkung der Kreisumlage undenkbar machen würden,“ so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende  Ruth Müller. Fraktionsvorsitzender Hutzenthaler stellte klar, dass die SPD- Fraktion in den letzten Jahren bei der Kreisumlage immer dafür plädiert habe, mit Augenmaß eine langfristig kontinuierliche Entwicklung zu gewährleisten und man immer konstruktiv daran mitgewirkt habe. „Ich bedaure sehr, dass man dieses Jahr außerhalb der Beratungen in den Gremien eine Einigung zwischen CSU und Freien Wählern auf eine so deutliche Senkung in die Öffentlichkeit trägt! Wir erwarten weiter Kontinuität und würden einer Anhebung im nächsten Jahr dann sicher nicht zustimmen können!“